Einführung

Websites werden regelmäßig Opfer von Hackerangriffen. Dies ist immer dann der Fall, wenn sich auf der Website eine Sicherheitslücke befindet. Das ist durch Content-Management-Systeme aber auch häufig der Fall, denn nicht selten werden Plugins (Erweiterungen) verwendet, welche nicht mehr vom Entwickler aktualisiert werden. Sicherheit ist jedoch essentiell für das Vertrauen und für die öffentliche Wahrnehmung.

Was ist Website Sicherheit und wieso ist diese so wichtig?

Die Sicherheitsmaßnahmen für eine Website sind ernst zu nehmen, denn damit werden auch jeweils die Nutzer vor Schäden bewahrt. Eine Website ist nicht nur in der Kommunikation (über den Browser) zu sichern, sondern auch serverseitig.

Sollte es nämlich zu einem Schaden kommen, dann schadet dies entsprechend der Reputation der Marke. Sofern viel für die Sicherheit getan wird (dies beginnt bereits mit einer Verschlüsselung), dann ist dies ein positives Signal für jeden Besucher und es kommt eher zu Kaufabschlüssen oder Buchungen.

Woran erkennt ein Besucher eine sichere Website?

Ein Besucher erkennt eine sichere Website durch verschiedene Faktoren, worunter unter anderem folgende zählen:

  • Verschlüsselung (SSL-Zertifikat)
  • Gütesiegel für Web Security aus guten Quellen
  • Security Headers Check (durch Tools)

Insbesondere die Gütesiegel sind essentiell, wenn die Kunden personenbezogenen Daten auf der Website hinterlegen müssen. Es ergibt sich ansonsten eher ein ungutes Gefühl, was sich somit entsprechend auf die Conversion-Rate auswirkt. Dies bestätigen auch immer wieder neue Umfragen und Studien aus diesem Bereich.

Online-Testtools für Website-Sicherheit

Mit verschiedenen Online-Diensten lässt sich die Sicherheit, Konfiguration und Vertrauenswürdigkeit einer Webseite prüfen. Je nach Zielsetzung – Malware-Scan, SSL-Test, Datenschutz oder technische Analyse – stehen unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung. Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

🔎 Malware- & URL-Scanner

🛡️ Blacklist- & Reputations-Checks

🔐 SSL-, TLS- & Server-Konfiguration

🔍 Datenschutz & externe Ressourcen

🧑‍💻 Entwickler & erweiterte Sicherheitsanalysen

Sollte ein hilfreicher Dienst fehlen oder ein Link nicht mehr funktionieren, freue ich mich über einen kurzen Hinweis.

Wie wichtig ist Cyber-Security für Suchmaschinen?

Die Web-Sicherheit ist längst ein zentraler Ranking- und Vertrauensfaktor für Suchmaschinen. Es bedeutet einen erheblichen Imageschaden, wenn Google oder andere Anbieter auf manipulierte oder mit Schadcode infizierte Webseiten verweisen. Entsprechend groß ist das Interesse, unsichere Inhalte frühzeitig zu erkennen und Nutzer zu schützen.

Moderne Suchmaschinen setzen automatisierte Sicherheitsmechanismen ein, darunter Malware-Scanner, Blacklist-Abgleiche und Safe-Browsing-Systeme. Wird Schadcode, Phishing oder eine kompromittierte Seite erkannt (oder gemeldet), erscheint häufig eine Warnmeldung im Browser. Gleichzeitig kann die Domain in Sicherheitsdatenbanken aufgenommen werden.

Eine betroffene Webseite kann Ranking-Verluste erleiden, Warnhinweise im Browser anzeigen oder im Extremfall zeitweise aus dem Index entfernt werden. Besonders kritisch sind dabei:

  • Malware-Infektionen und Weiterleitungen auf schädliche Inhalte
  • Phishing-Seiten oder kompromittierte Login-Bereiche
  • Manipulierte Inhalte (Injected Spam)
  • Fehlende HTTPS-Verschlüsselung

Da Suchmaschinen heute einer der wichtigsten Marketing- und Vertriebskanäle sind, kann eine Sicherheitswarnung oder Deindexierung wirtschaftlich gravierende Folgen haben. Cyber-Security ist daher nicht nur ein technisches, sondern auch ein strategisches SEO-Thema.

Welchen Gefahren sehen sich Nutzer ausgesetzt?

Die Angriffsmethoden im Internet sind vielfältig und entwickeln sich stetig weiter. Ziel vieler Angriffe ist es, möglichst lange unentdeckt zu bleiben, um Daten zu stehlen, Systeme zu missbrauchen oder finanzielle Schäden zu verursachen.

Typische Bedrohungsszenarien sind unter anderem:

  • Crypto Mining (Cryptojacking): Über eingebettete Skripte wird die Rechenleistung des Besuchers ohne dessen Zustimmung zum Mining von Kryptowährungen genutzt.
  • Drive-By Download: Beim bloßen Besuch einer kompromittierten Webseite wird automatisch Schadsoftware nachgeladen und installiert.
  • Phishing: Gefälschte Webseiten imitieren das Design bekannter Anbieter, um Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen abzugreifen – häufig verbreitet über E-Mail oder Messenger.
  • Malvertising: Manipulierte Werbeanzeigen führen auf infizierte Seiten oder starten versteckte Schadcode-Ausführungen.
  • Formjacking: Eingabedaten aus Kontakt- oder Bestellformularen werden im Hintergrund abgefangen und an Angreifer übertragen.
  • Ransomware-Verteilung: Über Sicherheitslücken eingeschleuste Schadprogramme verschlüsseln Systeme und fordern Lösegeld.

Ein Großteil dieser Angriffe nutzt veraltete Software, fehlende Sicherheitsupdates oder unsichere Serverkonfigurationen aus. Regelmäßige Updates, HTTPS-Verschlüsselung, sichere Passwörter sowie technische Schutzmaßnahmen wie Content-Security-Policy oder Sicherheits-Header reduzieren das Risiko erheblich.

Wie können sich Webseitenbetreiber schützen?

Website-Betreiber können sich dadurch schützen, dass Erweiterungen und Designs regelmäßig aktualisiert werden. Das ist primär bei Content-Management-Systemen wie WordPress und Joomla wichtig.

Von erheblicher Bedeutung ist aber, dass keine Dienste eingebunden werden, welche gänzlich unbekannt sind. Es gibt diverse Anbieter für Werbeanzeigen und ähnliches, aber zumeist stehen dahinter eher dubiose Anbieter.

Statt diese Software zu verwenden, könnte stattdessen ein etablierter Anbieter wie Outbrain verwendet werden. Prinzipiell sollte stets nach einer bekannten Alternative gesucht werden.

Weitere Informationen zum richtigen Security-Check von Webseiten findet Ihr auch auf unser WebDesing-Homepage.