Informationen und Tipps zum Thema Website-Sicherheit
Websites werden regelmäßig Opfer von Hackerangriffen. Dies ist immer dann der Fall, wenn sich auf der Website eine Sicherheitslücke befindet. Das ist durch Content-Management-Systeme aber auch häufig der Fall, denn nicht selten werden Plugins (Erweiterungen) verwendet, welche nicht mehr vom Entwickler aktualisiert werden. Sicherheit ist jedoch essentiell für das Vertrauen und für die öffentliche Wahrnehmung.
Die Sicherheitsmaßnahmen für eine Website sind ernst zu nehmen, denn damit werden auch jeweils die Nutzer vor Schäden bewahrt. Eine Website ist nicht nur in der Kommunikation (über den Browser) zu sichern, sondern auch serverseitig.
Sollte es nämlich zu einem Schaden kommen, dann schadet dies entsprechend der Reputation der Marke. Sofern viel für die Sicherheit getan wird (dies beginnt bereits mit einer Verschlüsselung), dann ist dies ein positives Signal für jeden Besucher und es kommt eher zu Kaufabschlüssen oder Buchungen.
Ein Besucher erkennt eine sichere Website durch verschiedene Faktoren, worunter unter anderem folgende zählen:
Insbesondere die Gütesiegel sind essentiell, wenn die Kunden personenbezogenen Daten auf der Website hinterlegen müssen. Es ergibt sich ansonsten eher ein ungutes Gefühl, was sich somit entsprechend auf die Conversion-Rate auswirkt. Dies bestätigen auch immer wieder neue Umfragen und Studien aus diesem Bereich.
Mit verschiedenen Online-Diensten lässt sich die Sicherheit, Konfiguration und Vertrauenswürdigkeit einer Webseite prüfen. Je nach Zielsetzung – Malware-Scan, SSL-Test, Datenschutz oder technische Analyse – stehen unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung. Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Sollte ein hilfreicher Dienst fehlen oder ein Link nicht mehr funktionieren, freue ich mich über einen kurzen Hinweis.
Die Web-Sicherheit ist längst ein zentraler Ranking- und Vertrauensfaktor für Suchmaschinen. Es bedeutet einen erheblichen Imageschaden, wenn Google oder andere Anbieter auf manipulierte oder mit Schadcode infizierte Webseiten verweisen. Entsprechend groß ist das Interesse, unsichere Inhalte frühzeitig zu erkennen und Nutzer zu schützen.
Moderne Suchmaschinen setzen automatisierte Sicherheitsmechanismen ein, darunter Malware-Scanner, Blacklist-Abgleiche und Safe-Browsing-Systeme. Wird Schadcode, Phishing oder eine kompromittierte Seite erkannt (oder gemeldet), erscheint häufig eine Warnmeldung im Browser. Gleichzeitig kann die Domain in Sicherheitsdatenbanken aufgenommen werden.
Eine betroffene Webseite kann Ranking-Verluste erleiden, Warnhinweise im Browser anzeigen oder im Extremfall zeitweise aus dem Index entfernt werden. Besonders kritisch sind dabei:
Da Suchmaschinen heute einer der wichtigsten Marketing- und Vertriebskanäle sind, kann eine Sicherheitswarnung oder Deindexierung wirtschaftlich gravierende Folgen haben. Cyber-Security ist daher nicht nur ein technisches, sondern auch ein strategisches SEO-Thema.
Die Angriffsmethoden im Internet sind vielfältig und entwickeln sich stetig weiter. Ziel vieler Angriffe ist es, möglichst lange unentdeckt zu bleiben, um Daten zu stehlen, Systeme zu missbrauchen oder finanzielle Schäden zu verursachen.
Typische Bedrohungsszenarien sind unter anderem:
Ein Großteil dieser Angriffe nutzt veraltete Software, fehlende Sicherheitsupdates oder unsichere Serverkonfigurationen aus. Regelmäßige Updates, HTTPS-Verschlüsselung, sichere Passwörter sowie technische Schutzmaßnahmen wie Content-Security-Policy oder Sicherheits-Header reduzieren das Risiko erheblich.
Website-Betreiber können sich dadurch schützen, dass Erweiterungen und Designs regelmäßig aktualisiert werden. Das ist primär bei Content-Management-Systemen wie WordPress und Joomla wichtig.
Von erheblicher Bedeutung ist aber, dass keine Dienste eingebunden werden, welche gänzlich unbekannt sind. Es gibt diverse Anbieter für Werbeanzeigen und ähnliches, aber zumeist stehen dahinter eher dubiose Anbieter.
Statt diese Software zu verwenden, könnte stattdessen ein etablierter Anbieter wie Outbrain verwendet werden. Prinzipiell sollte stets nach einer bekannten Alternative gesucht werden.
Weitere Informationen zum richtigen Security-Check von Webseiten findet Ihr auch auf unser WebDesing-Homepage.